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Frau aus Halver wird Opfer von falschem Kammerjäger
© Symbolbild: Radio MK/Yara Safear
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Frau aus Halver wird Opfer von falschem Kammerjäger

Eine Halveranerin ist auf einen Betrüger im Internet hereingefallen. Für die reine Anfahrt eines angeblichen Schädlingsbekämpfers zahlte sie unfreiwillig einen vierstelligen Betrag.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.2026 05:32

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Betrüger bucht heimlich vierstellige Summe per Karte ab

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Eine Frau aus Halver wollte am Montag (13.07.) ein Wespennest an ihrem Haus entfernen lassen und suchte im Internet nach einem Schädlingsbekämpfer. Laut Polizei stand am Nachmittag ein unbekannter Mann vor der Tür, der vorab 249 Euro für die Anfahrt per Karte kassieren wollte. Die Frau zahlte, prüfte aber das Display des Kartenlesegeräts nicht. Als der Mann behauptete, die Zahlung habe nicht funktioniert, gab sie beim zweiten Versuch bewusst eine falsche PIN ein, woraufhin der Täter flüchtete. Später stellte sie fest, dass eine niedrige vierstellige Summe abgebucht worden war.

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Viele Betrüger als angebliche „Notdienste“ unterwegs

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Dieser Fall zeigt laut Polizei, wie professionell Betrüger Notsituationen ausnutzen. Die Täter schalten oft Anzeigen im Internet, die so wirken, als kämen die Firmen direkt aus eurer Nähe, reisen aber meist aus dem Ruhrgebiet an. Oft fehlt ihnen jegliche Qualifikation, und sie leisten am Ende nur Schein-Dienste oder verweisen auf andere Fachleute, stellen aber dennoch hohe Forderungen.

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Polizei im Märkischen Kreis rät zu örtlichen Handwerkern im Notfall

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Die Polizei rät euch, in Notsituationen immer örtliche Handwerker zu bevorzugen. Klärt bereits am Telefon die genauen Preise für Anfahrt, Stundenlohn oder Zuschläge ab. Lasst euch vor Ort nicht unter Druck setzen und verlangt immer eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer und den kompletten Firmendaten.

Wespennester dürfen laut Gesetz nicht ohne Weiteres entfernt werden. Da die Insekten unter Naturschutz stehen, dürfen nur zertifizierte Schädlingsbekämpfer überhaupt an die Nester heran. Unqualifizierte Arbeit kann hier, genau wie bei falschen Reparaturen von Strom- oder Wasserinstallationen, gefährlich oder sogar illegal sein.

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