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Folgen der Lockdown-Verlängerung im MK
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Folgen der Lockdown-Verlängerung im MK

Düstere Perspektiven für das Hotel- und Gaststättengewerbe im Märkischen Kreis - gerade, weil heute wohl der Lockdown wieder verlängert wird.

Veröffentlicht: Dienstag, 05.01.2021 05:49

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Der heimische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA rechnet mit einer Pleitewelle, wenn die versprochenen staatlichen Corona-Hilfen nicht möglichst bald in vollem Umfang bei den Betrieben ankommen. Erhebliche Probleme gibt es zum Beispiel bei der Überbrückungshilfe 2, sagt Lars Martin vom DEHOGA in Hagen:

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Lars Martin, Hagener DEHOGAÜberbrückungshilfen 2
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Die Novemberhilfen verzögern sich aufgrund eines Softwarefehlers im Ministerium bis weit in den Januar - da gibt es aber erste Abschlagszahlungen. Die Dezemberhilfen konnten erst ab dem 23. Dezember beantragt werden.

Der Einzelhandelsverband Südwestfalen fordert mehr und umfassendere staatliche Corona-Hilfen. Die Branche ist in ihrer Existenz bedroht und staatliche Hilfen reichen nicht aus, sagt Karina Brühmann vom Einzelhandelsverband:

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Karina Brühmann, Handelsverband NRW in SüdwestfalenKosten werden nicht abgedeckt
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Außerdem fordert der Verband ein Ende des Lockdowns für den Einzelhandel, weil der kein Hotspot ist und gute Hygienekonzepte hat. Aktuell sieht es aber eher so aus, als würde der Lockdown bis mindestens Ende Januar verlängert.

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