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Einzelhandel-Tarifstreit im Märkischen Kreis ohne Erfolg
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Einzelhandel-Tarifstreit im Märkischen Kreis ohne Erfolg

Die dritte Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im Einzelhandel endet ohne ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber. Das teilt die Gewerkschaft verdi mit. Davon betroffen sind auch Geschäfte im Märkischen Kreis.

Veröffentlicht: Dienstag, 13.06.2023 05:23

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Bereits die dritte Verhandlungsrunde

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Es war die dritte Verhandlungsrunde in Düsseldorf zwischen den Beschäftigten im NRW-Einzelhandel und den Arbeitgeber. Ver.di fordert in der aktuellen Tarifrunde im Einzelhandel 2,50 Euro mehr Lohn und Gehalt pro Stunde. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 250 Euro angehoben werden. In einer Pressemitteilung von Ver.di heißt es allerdings:

„Die Arbeitgeber bieten weiterhin lediglich eine Entgelterhöhung in Höhe von 3 Prozent zum Abschlussmonat 2023, weiteren 2 Prozent ab 1. Mai 2024 sowie 2,5 Prozent ab Februar 2025 an. Darüber hinaus soll in 2023 eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 750,- Euro gezahlt werden und weitere 250,- Euro 12 Monate später (Teilzeitbeschäftigte anteilig, Azubis 250 Euro und 100 Euro). Bereits ausgezahlte Inflationsausgleichsprämien sollen anrechenbar sein. Sie bieten ein Mindeststundenentgelt von 13 Euro.“

Die Gewerkschaft findet das Angebot nicht akzeptabel. Deshalb soll der Druck erhöht werden. Dafür will die Gewerkschaft die Streiks ausweiten. Die Verhandlungen werden am 5. Juli 2023 fortgesetzt.

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Betroffene Geschäfte im Märkischen Kreis

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Seit Ende Mai hatten sich auch Beschäftigte aus dem Märkischen Kreis an den landesweiten Warnstreiks beteiligt. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter aus Kaufland-Filialen in Iserlohn und Menden. Und auch H&M-Beschäftigte waren beteiligt.

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