
Workshops und Angebote
Im Rahmen eines Workshops im Altenaer Kreishaus wurde jetzt darüber beraten, wie Angebote für einsame Seniorinnen und Senioren ausgebaut und vor allem sichtbarer gemacht werden können. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und Betroffene besser zu erreichen. Ein wichtiger Ansatz sind sogenannte niedrigschwellige Kontakte. Gemeint sind unkomplizierte Begegnungen ohne Anmeldung oder Kosten – etwa Gespräche auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt. Auch Hausärzte, Apotheken oder Friseursalons könnten als erste Ansprechpartner eine wichtige Rolle spielen.
Ehrenamt als zentrale Stütze
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeitsgruppe ist das Ehrenamt. Viele Unterstützungsangebote für ältere Menschen funktionieren nur durch freiwilliges Engagement. Diskutiert wurde deshalb, wie Ehrenamtliche gewonnen, begleitet und langfristig gebunden werden können. Die Teilnehmenden betonten, dass ehrenamtliche Arbeit eine zentrale Säule der sozialen Infrastruktur im Märkischen Kreis sei. Ohne sie wären viele Angebote für alleinlebende oder isolierte Menschen kaum möglich. Die Arbeitsgruppe „Einsamkeit im Alter“ trifft sich seit Anfang des Jahres regelmäßig. Ziel ist es, langfristig neue Begegnungsräume zu schaffen und die Unterstützung für ältere Menschen im Märkischen Kreis weiter zu verbessern. Ein weiteres Treffen ist für den Spätsommer geplant.