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E-Ladesäulen für Lüdenscheid geplant
© Radio MK/Pamina Klee
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E-Ladesäulen für Lüdenscheid geplant

In Lüdenscheid soll das Netz für E-Autos ausgebaut werden. Der Stadtrat stimmt am Montag (13.07.) über ein Konzept mit 46 möglichen Standorten für neue Ladesäulen ab.

Veröffentlicht: Montag, 13.07.2026 05:16

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Ladesäulen-Konzept für Lüdenscheid

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In Lüdenscheid soll es künftig mehr öffentliche Lademöglichkeiten für Elektroautos geben. Die Stadtverwaltung hat dafür ein neues Konzept zur E-Ladeinfrastruktur erarbeitet. Geplant sind demnach 46 mögliche Standorte im gesamten Stadtgebiet. Über diese Vorlage stimmt der Stadtrat am heutigen Montag (13. Juli) ab. Ziel ist es, das Laden von E-Autos für mehr Menschen im Alltag einfacher zu machen.

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Fokus auf Wohngebiete mit Mehrfamilienhäusern

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Die neuen Ladesäulen sollen vor allem dort entstehen, wo viele Menschen in Mehrfamilienhäusern wohnen. Nach den Angaben aus dem Konzept geht es besonders um Viertel, in denen private Stellplätze oder eigene Wallboxen oft fehlen. Damit richtet sich der Ausbau gezielt an Anwohner, die ihr Auto nicht ohne Weiteres direkt zu Hause laden können. Die Stadt setzt damit auf ein flächendeckenderes Angebot im Alltag. Vor allem in dichter bebauten Wohngebieten könnte das die Nutzung von E-Autos erleichtern.

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Warum Lüdenscheid auf Normallader setzt

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Die Stadtverwaltung plant laut Vorlage bewusst keine Schnelllader als Schwerpunkt, sondern normale Ladesäulen. Als Begründung heißt es, dass Privatwagen im Durchschnitt rund 23 Stunden am Tag ungenutzt stehen. Langsamere Ladevorgänge lassen sich deshalb gut in den Tagesablauf integrieren, wenn Fahrzeuge ohnehin über längere Zeit am selben Ort parken. Gleichzeitig gelten Normalladesäulen im Vergleich zu Schnellladern als weniger aufwendig. Das Konzept setzt damit auf Laden dort, wo Autos länger stehen, und nicht auf besonders kurze Ladezeiten.

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Private Anbieter sollen E-Ladesäulen bauen und betreiben

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Gebaut und betrieben werden sollen die neuen Stationen nicht von der Stadt selbst. Stattdessen ist vorgesehen, dass private Firmen diese Aufgabe übernehmen. Die Stadt würde mit dem Konzept also mögliche Flächen und Standorte vorgeben, während externe Anbieter den Betrieb organisieren. Für die Kommune könnte das den eigenen Aufwand beim Ausbau der Ladeinfrastruktur verringern. Ob das Konzept umgesetzt wird, hängt nun von der Entscheidung des Stadtrats ab.

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