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DRK Iserlohn verliert Sozialarbeiterstelle
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DRK Iserlohn verliert Sozialarbeiterstelle

Beim DRK Iserlohn fällt zum 1. Januar 2027 eine geförderte Sozialarbeiterstelle weg. Laut einer Pressemitteilung des DRK hat das Folgen für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und soziale Angebote in Iserlohn.

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Finanzlage der Stadt Iserlohn Grund für den Rotstift

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Zum Jahreswechsel am 1. Januar 2027 endet beim DRK Iserlohn die Förderung einer Sozialarbeiterstelle. Nach Angaben des DRK steht die Entscheidung im Zusammenhang mit Einsparungen der Stadt Iserlohn. Für viele Menschen in der Stadt bedeutet das nach Einschätzung des Verbandes den Verlust einer wichtigen Anlaufstelle. Betroffen seien vor allem ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Das DRK verweist darauf, dass persönliche Hilfe und eine vertraute Bezugsperson für viele Ratsuchende im Alltag besonders wichtig seien.

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Folgen für Beratung und Teilhabe in Iserlohn

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Nach Darstellung des DRK unterstützte die Stelle bislang bei Fragen zu Anträgen, Wohnen, Pflege und gesellschaftlicher Teilhabe. Gerade niederschwellige Beratung, also Hilfe ohne große Hürden, sei für viele Betroffene entscheidend. Mit dem Wegfall der Förderung entfalle diese sozialpädagogische Begleitung. Das könne den Zugang zu Unterstützung deutlich erschweren. Das DRK befürchtet deshalb, dass Menschen in Iserlohn künftig schwerer am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

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Begegnungsstätte bleibt teils erhalten

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Das DRK erklärt, dass es eigene finanzielle Mittel einsetzt, um bestehenden Gruppen die weitere Nutzung der Räume zu ermöglichen. Genannt werden dabei unter anderem Skat, Bridge, Sport und E.L.I.T.E.. Die Angebote könnten demnach zwar in den Räumlichkeiten weiterlaufen, die fachliche Betreuung falle aber weg. Damit verändere sich die Arbeit in der Begegnungsstätte spürbar. Aus Sicht des DRK geht damit ein Teil des bisherigen Unterstützungsangebots verloren.

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Auch Gremienarbeit ist betroffen

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Nach Angaben des DRK hat die Entscheidung nicht nur Folgen für einzelne Ratsuchende, sondern auch für die Arbeit in kommunalen Gremien. Die fachliche Begleitung in Arbeitskreisen und Beiräten werde künftig wegfallen. Dadurch könnten die Anliegen von Seniorinnen und Senioren sowie von Menschen mit Behinderungen weniger stark eingebracht werden. Das DRK sieht darin einen Verlust an Erfahrung und praktischen Impulsen. Gerade bei sozialen Themen könne das für politische Entscheidungen in Iserlohn eine Rolle spielen.

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Rolligruppe vor dem Aus

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Als konkretes Beispiel nennt das DRK die Selbsthilfegruppe für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer. Diese Gruppe habe nach DRK-Angaben fast 40 Jahre bestanden. Mit ihrem Ende verliere sie nicht nur einen Ort für Austausch, sondern auch einen wichtigen Raum für Informationen, Unterstützung und soziale Kontakte. Für einige Mitglieder sei die Gruppe ein besonders wichtiger Teil des Alltags gewesen. Nach Einschätzung des DRK steigt damit auch das Risiko von Einsamkeit und sozialer Isolation.

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Bedeutung für Betroffene in Iserlohn

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Das DRK macht in seiner Pressemitteilung deutlich, dass es nicht nur um eine einzelne Stelle geht. Aus Sicht des Verbandes stehen auch Fragen von Würde, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe im Raum. Vor allem Menschen, die auf Begleitung und soziale Kontakte angewiesen sind, könnten die Folgen direkt spüren.

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