
Drei MK-Schulen für humanitäres Engagement geehrt
Drei Schulen aus dem Märkischen Kreis haben das Zertifikat „Humanitäre Schule" des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe erhalten. Die Auszeichnung wurde am Weltrotkreuztag in Münster an insgesamt 32 Schulen verliehen.
Veröffentlicht: Freitag, 08.05.2026 14:26
Humanitäre Schule: Zertifikate für drei Schulen aus dem Märkischen Kreis
Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe hat am Freitag (08.05.) insgesamt 32 Schulen als „Humanitäre Schule" ausgezeichnet. Die Zertifikate wurden im Rahmen einer Feier am Weltrotkreuztag im DRK-Tagungshotel in Münster überreicht. Aus dem Märkischen Kreis erhielten das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg des Märkischen Kreises in Lüdenscheid und Plettenberg, die Städtische Realschule Menden sowie die Zeppelinschule Plettenberg die Auszeichnung. Die Zertifikate übergaben der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, und der stellvertretende Jugendrotkreuz-Landesleiter Ole Hanke. Die Zeppelinschule Plettenberg wurde bereits im vergangenen Jahr als Humanitäre Schule ausgezeichnet.
„Sie haben erfahren, was humanitäre Hilfe bedeutet, und Sie haben in dem Projekt Engagement für Menschen gezeigt. Erhalten Sie sich diesen Wert, tragen Sie ihn weiter und leisten Sie so einen Beitrag zu einer Gesellschaft, in der sich Menschen für andere einsetzen und in der jedem Menschen geholfen wird, der Hilfe benötigt." - Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe
Schüler aus Lüdenscheid, Menden und Plettenberg engagiert
Die Kampagne „Humanitäre Schule" des Jugendrotkreuzes Westfalen-Lippe besteht seit zehn Jahren. Teilnehmende Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei mit den Themen Menschlichkeit und humanitäres Völkerrecht auseinander. Das Jugendrotkreuz bildet sie zuvor zu sogenannten „Humanitären Scouts" aus. In dieser Ausbildung lernen sie, ein humanitäres Planspiel an ihren Schulen durchzuführen und ein eigenes soziales Projekt zu planen und umzusetzen.
Soziale Projekte: Von Spendenaktionen bis zum Generationenaustausch
Die Projekte der teilnehmenden Schulen waren in diesem Jahr vielfältig. Mehrere Schulen sammelten Sachspenden für die regionale Obdachlosenhilfe, Kinderheime oder Kinder aus strukturell benachteiligten Familien. Andere Schulen führten Generationenaustausch-Aktionen mit Senioreneinrichtungen durch. Einige der Projekte sollen nun dauerhaft an den Schulen fortgeführt werden. Die Kampagne soll das Bewusstsein für soziales Miteinander und globale Zusammenhänge an Schulen stärken.