
Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid soll Namen behalten
Die Bürgerinitiative A45 Lüdenscheid reagiert damit auf den Vorschlag von Verkehrsminister Wissing, einen neuen Namen für die Brücke zu suchen. Die Bürgerinitiative betont:
Der Name Rahmedetalbrücke ist Symbol für Fehler der Politik, Stillstand, Jobverlust und einen enormen Schaden an der Region.
Pro Jahr entstehen nach einer Studio des Instituts der Deutschen Wirtschaft durch die fehlende Brücke 1,8 Milliarden Euro Schaden. Wie tragische Kriegsereignisse und Naturkatastrophen sollen diese Fakten niemals in Vergessenheit geraten. Darum ist die Bürgerinitiative der Meinung: Die Rahmedetalbrücke darf nicht umbenannt werden.
Der eigentliche Plan: Rahmedetalbrücke bekommt neuen Namen
Die ehemalige Rahmedetalbrücke soll in Zukunft einen neuen Namen bekommen. Das hatte Verkehrsminister Volker Wissing beim Baubeginn der neuen Brücke mitgeteilt. Laut Lüdenscheids Bürgermeister Sebastian Wagemeyer sollen die Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheider entscheiden, welcher Name es am Ende wird.
Neubau-Plan der Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid
Der Plan für den Brückenneubau sieht wie folgt aus: Zuerst wird das Brücken-Teilbauwerk in Fahrtrichtung Frankfurt errichtet, um die Umleitungsstrecken zu entlasten. Die vierspurige Fahrbahn soll bis Mitte 2026 stehen, einige Monate vor dem ursprünglich geplanten Termin Ende 2026. Der zweite Brückenteil wird parallel dazu errichtet und soll spätestens im dritten Quartal 2027 freigegeben werden. Wir berichteten bereits. (DaB)