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Der Teufel lauert im Blasenkatheter
© Frank Köhler (Radio MK)
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Der Teufel lauert im Blasenkatheter

Eine gebrauchte Spritzennadel auf der Bettdecke, der Blasenkatheter hängt bis auf den auf dem Fußboden und der Zugang im Arm der Patientin ist nicht verschlossen. Selten sind Fehler von Pflegern und Krankenschwestern so einfach zu erkennen, wie in diesem Zimmer. Aber es sind nur vier von 13 verhängnisvollen Fehlern, die in diesem Zimmer der Lungenklinik Hemer versteckt sind. Doch keine Angst: das ganze ist nur eine Übung und die Patientin eine gut verkleidete Schaufensterpuppe. Room of Horrors heißt dieses Trainingskonzept von Lungenklinik und Stadtklinik in Hemer. Ursprünglich kommt das Erfolgsmodell aus der Schweiz.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.11.2025 10:10

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Regina Bilstein ist Hygienefachkraft in der Lungenklinik Hemer.
© Frank Köhler (Radio MK)
Regina Bilstein ist Hygienefachkraft in der Lungenklinik Hemer. In der Hand hält sie ein Warnschild vor gefährlichen Keimen, das eigentlich vor der Tür des Patientenzimmers hängen müsste. In diesem Fall lag es wirkungslos auf dem Fensterbrett im Zimmer.
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Mit den Rooms of Horrors wollen die Kliniken Fehler beim Versorgen der Patienten frühzeitig erkennen und verhindern. Das Training in dem nachgestellten Patientenzimmer ist extrem wirklichkeitsnah und entspricht dem Alltag in der Pflege. Hier können Fehler im geschützten und ungefährlichen Raum sichtbar gemacht werden. In dem Raum auf den Bildern liegt zum Beispiel die Patientin Lieselotte Schreck. Sie hat eine gefährliche Infektion mit multiresistenten Keimen. Und überall sind Fehler, Hygienerisiken und Sicherheitslücken versteckt, die von den Hygienekräften in ihrer Fortbildung gefunden werden müssen.

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Hygienefehler im Patientenzimmer
© Frank Köhler (Radio MK)
In diesem Bad des Patientenzimmers sind mindestens 7 Sicherheitsrisiken - also Fehler - versteckt. Die Teilnehmer an der Fortbildung müssen sie finden.
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In der Galerie unten seht ihr verschiedene Ausschnitte aus dem Testzimmer, in dem die Pflegefehler versteckt sind. Die Teilnehmenden sind bei der Fehlersuche in den Rooms of Horrors durchaus überrascht, wie viele mögliche Risiken im Alltag oft übersehen werden. Das Trainingsformat wurde von den Hygienefachkräften Regina Bilstein, Iris Strohhammer und Ingo Nowak entwickelt. Praktisches Erleben statt langweiliger PowerPoint Präsentation. (kö)

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Der Teufel lauert im Blasenkatheter
Was macht die fremde Urinflasche für Männer in einem Frauenzimmer?
Der Zugang der Patientin ist nicht richtig verschlossen.
Eine offene Nadel im Bett - geht überhaupt nicht!
Das Namensbändchen gehört ans Handgelenk der Patientin und nicht in den Nachttisch.
Was für ein unhygienisches Durcheinander und die Patientin hat nichts mehr zu trinken.
Kontaminierte Schutzkleidung gehört da nicht hin.
Nicht gut, wenn das Desinfektionsmittel in einem solchen Zimmer leer ist.
Hier sind gleich sieben Fehler versteckt...
Das Konzept kommt ursprünglich aus der Schweiz und wurde für die Kliniken in Hemer angepasst.
Auf dem Fußboden hat der Blasenkatheter-Beutel nix zu suchen. Infektionsgefahr!
Lebensecht gefärbte Flüssigkeiten gehören dazu.
Dieses Warnschild in der Hand von Regina Bilstein gehört an die Tür und nicht ins Zimmer!
Im Bild: Iris Strohhammer, Hygienefachkraft Stadtklinik; Dr. Michael Westhoff, Chefarzt; Regina Bilstein, Hygienefachkraft, Lungenklinik Hemer.
Der Teufel lauert im BlasenkatheterWas macht die fremde Urinflasche für Männer in einem Frauenzimmer?Der Zugang der Patientin ist nicht richtig verschlossen.Eine offene Nadel im Bett - geht überhaupt nicht!Das Namensbändchen gehört ans Handgelenk der Patientin und nicht in den Nachttisch.Was für ein unhygienisches Durcheinander und die Patientin hat nichts mehr zu trinken. Kontaminierte Schutzkleidung gehört da nicht hin.Nicht gut, wenn das Desinfektionsmittel in einem solchen Zimmer leer ist.Hier sind gleich sieben Fehler versteckt... Das Konzept kommt ursprünglich aus der Schweiz und wurde für die Kliniken in Hemer angepasst.Auf dem Fußboden hat der Blasenkatheter-Beutel nix zu suchen. Infektionsgefahr!Lebensecht gefärbte Flüssigkeiten gehören dazu.Dieses Warnschild in der Hand von Regina Bilstein gehört an die Tür und nicht ins Zimmer!Im Bild: Iris Strohhammer, Hygienefachkraft Stadtklinik; Dr. Michael Westhoff, Chefarzt; Regina Bilstein, Hygienefachkraft, Lungenklinik Hemer.
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