
Bus-Streik bei der MVG geht heute weiter
Der Warnstreik bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft sorgt auch zum Wochenstart für erhebliche Einschränkungen im Busverkehr. Während die meisten MVG-Busse in den Depots bleiben, springen lediglich externe Subunternehmer auf einigen Linien ein.
Veröffentlicht: Montag, 23.03.2026 05:19
Aktuelle Situation im Busverkehr
Die Warnstreikwelle bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) reißt auch zum Beginn der neuen Woche nicht ab. Bereits seit dem vergangenen Donnerstag (19.03.) bleiben die meisten Fahrzeuge in den Betriebshöfen stehen, was den öffentlichen Nahverkehr in der Region stark beeinträchtigt. Fahrgäste müssen sich daher am heutigen Montag (23.03.) erneut auf weitreichende Ausfälle im gesamten Liniennetz einstellen. Da die Gewerkschaften den Druck erhöhen, ist ein Ende der Einschränkungen erst mit der nächsten Verhandlungsrunde am morgigen Dienstag in Sicht. Für viele Menschen in der Region bedeutet dies eine erhebliche Umstellung ihres täglichen Arbeitsweges.
Fahrten durch externe Unternehmen
Trotz des großflächigen Streiks sind auch am heutigen Montag Busse auf den Straßen unterwegs. Dabei handelt es sich vorrangig um Fahrten, die von der MVG an externe Busunternehmen vergeben wurden. Diese privaten Dienstleister sind nicht direkt vom Streikaufruf betroffen und versuchen, rund 50 Prozent des Angebots aufrechtzuerhalten. Eine detaillierte Übersicht über die voraussichtlich stattfindenden Fahrten hat das Verkehrsunternehmen in einer sogenannten „Whitelist“ veröffentlicht. Diese Liste hilft den Fahrgästen dabei, gezielt nach Verbindungen zu suchen, die trotz des Ausstands bedient werden:
Auswirkungen auf den Straßenverkehr
Der anhaltende Ausfall der Busse führt dazu, dass viele Berufspendler zwangsläufig auf das eigene Auto umsteigen müssen. Es wird daher zum Wochenstart ein deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen und volle Straßen in der gesamten Umgebung erwartet. Geduld ist gefragt, da Staus und Verzögerungen im Berufsverkehr am Montagmorgen kaum zu vermeiden sein werden. Die Hoffnung auf eine Normalisierung der Lage richtet sich nun auf den morgigen Dienstag. Dann kommen die Beteiligten im aktuellen Tarifstreit wieder zusammen, um über eine mögliche Lösung zu verhandeln.