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Bus-Ausfälle am Montag: Ganztägiger Streik im Märkischen Kreis
© Symbolbild / Radio MK
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Bus-Ausfälle am Montag: Ganztägiger Streik im Märkischen Kreis

Am Montag (02.02) kommt es zu Einschränkungen im Busverkehr im Märkischen Kreis. Die Gewerkschaft ver.di ruft MVG-Beschäftigte zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

Veröffentlicht: Freitag, 30.01.2026 08:33

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Ganztägiger MVG-Warnstreik im Märkischen Kreis

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Am Montag dem 02. Februar 2026 müssen sich Fahrgäste im Märkischen Kreis auf Einschränkungen und Ausfälle im Busverkehr einstellen. Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Betroffen sind nicht nur Fahrerinnen und Fahrer, sondern auch Beschäftigte aus Werkstätten, Leitstellen und der Verwaltung. Der Streik startet bereits mit der Frühschicht und endet erst in der Nacht zum Dienstag. In dieser Zeit ist mit erheblichen Ausfällen und Verspätungen zu rechnen. Bei vergangenen Streiks waren deshalb rund die Hälfte aller Fahrten ausgefallen. Von der MVG beauftrage Unternehmen sind von den Streiks nicht betroffen.

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Stockende Tarifverhandlungen führen zu Arbeitsniederlegung im Märkischen Kreis

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Hintergrund des Warnstreiks sind stockende Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen. Die Gewerkschaft ver.di fordert unter anderem kürzere Arbeitszeiten bei vollem Lohnausgleich, längere Ruhezeiten zwischen den Schichten von mindestens 11 Stunden und bessere Zuschläge für Sonntagsarbeit von mindestens 40 Prozent. 

"Die Belastung im Nahverkehr ist längst an die Grenzen gekommen. [...] Ohne deutliche Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen werden wir den Personalmangel nicht bewältigen.", betont ver.di-Bezirksgeschäftsführer Michael Schnippering
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Kritik an Arbeitgebern: "Statt Angeboten nur Gegenforderungen"

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Die Gewerkschaft übt scharfe Kritik am Verhalten der Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen. Neben den bereits genannten Forderungen will ver.di auch den Freistellungsumfang für Gewerkschaftsarbeit auf acht Tage erhöhen und den Geltungsbereich des Tarifvertrags auf kurzfristig Beschäftigte und Minijobs ausweiten. Die Laufzeit soll 24 Monate betragen.

"Ein zukunftsfähiger ÖPNV braucht attraktive Jobs - und dafür müssen die Arbeitgeber die Verantwortung übernehmen. Doch statt eines Angebots wird bislang nur mit Gegenforderungen gedroht. So geht das nicht weiter.", erklärt Schnippering.
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Fahrgäste sollten alternative Verkehrsmittel nutzen

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Pendler, Schüler und andere Fahrgäste sollten sich rechtzeitig über alternative Verkehrsmittel informieren. Die MVG wird voraussichtlich kurzfristig über mögliche Notfahrpläne oder einzelne fahrende Linien informieren. Der Warnstreik ist Teil einer landesweiten Aktion, bei der ver.di den Druck auf die Arbeitgeber im kommunalen Nahverkehr erhöhen will.

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Streiklokale in Lüdenscheid, Iserlohn und Plettenberg eingerichtet

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Für die Koordination des Warnstreiks hat ver.di in drei betroffenen Städten Streiklokale eingerichtet. In Lüdenscheid befindet sich das Streiklokal im IPA-Heim an der Wehberger Straße 72a. In Iserlohn treffen sich die Streikenden am MVG-Betriebshof in der Osemundstraße 10, in Plettenberg am Betriebshof in der Posenschen Straße 2. Die Streikerfassung findet vor Ort jeweils von 7:00 bis 11:00 Uhr statt. Die MVG-Beschäftigten sollen so zeigen, dass sie geschlossen hinter den Forderungen ihrer Gewerkschaft stehen.

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