
Bund stärkt Katastrophenschutz im Kreis
Der Katastrophenschutz im Märkischen Kreis wird mit einem neuen Spezialfahrzeug gestärkt. Der sogenannte CBRN-Erkundungswagen wird bei der Feuerwehr in Iserlohn stationiert und soll im Ernstfall schneller Messungen und Warnungen ermöglichen.
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Neues Fahrzeug für den Märkischen Kreis
Der Bund stellt Nordrhein-Westfalen insgesamt fünf neue CBRN-Erkundungswagen für den Zivil- und Katastrophenschutz zur Verfügung. Eines dieser Fahrzeuge soll künftig im Märkischen Kreis eingesetzt werden. Nach Angaben der heimischen Bundestagsabgeordneter Bettina Lugk wird der Wagen bei der Feuerwehr in Iserlohn stationiert. Damit bekommt der Katastrophenschutz in der Region zusätzliche technische Unterstützung. Ziel ist es, Einsatzkräfte bei Gefahrstofflagen und anderen Krisensituationen besser auszustatten.
Welche Aufgaben der Erkundungswagen übernimmt
Der Erkundungswagen ist für Einsätze bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahrenlagen vorgesehen. Das Kürzel CBRN steht für genau diese Bereiche. Das Fahrzeug kann luftgetragene Chemikalien sowie radioaktive oder nukleare Kontaminationen schnell erkennen. Außerdem können Einsatzkräfte mit dem Wagen Proben nehmen, belastete Gebiete markieren und die Bevölkerung warnen. Ein weiterer Vorteil: Die gesammelten Messdaten werden automatisiert an die Einsatzzentrale übertragen.
Stationierung bei der Feuerwehr in Iserlohn
Nach Angaben des Landes Nordrhein-Westfalen soll das Spezialfahrzeug bei der Feuerwehr in Iserlohn stationiert werden. Dort steht es dann für Einsätze im Märkischen Kreis bereit. Laut Mitteilung kann der Wagen auch auf teilweise zerstörter Verkehrsinfrastruktur genutzt werden. Dadurch kann Personal zusammen mit spezieller Ausrüstung auch unter schwierigen Bedingungen sicher ins Einsatzgebiet gebracht werden. Gerade bei Großschadensereignissen kann das für schnelle Entscheidungen vor Ort wichtig sein.
Bettina Lugk begrüßt die Entscheidung
„Unsere Einsatzkräfte leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Menschen in unserer Region. Deshalb ist es wichtig, dass sie mit moderner und leistungsfähiger Technik ausgestattet werden. Die Stationierung eines dieser Fahrzeuge im Märkischen Kreis ist ein gutes Signal für den Bevölkerungsschutz vor Ort.“ - Bettina Lugk, Bundestagsabgeordnete