
Unter strengen Auflagen hat die Stadt Iserlohn jetzt der Firma BSP Silikon-Profile GmbH die Betriebserlaubnis für einen Teil des neuen Gebäudes im Gewerbegebiet Kalthof Zollhaus erteilt. Grundlage dafür ist unter anderem eine fachliche Einschätzung des Märkischen Kreises als zuständige Immissionsschutzbehörde. Die Stadt Iserlohn hatte um diese Beurteilung gebeten, um sichergehen zu können, dass von diesem Betrieb keine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht. Hintergrund ist die Diskussion um eine anhaltende PCB-Problematik in Ennepetal, wo das Unternehmen ebenfalls einen Betrieb unterhält. Untersuchungen dort haben ergeben, dass gesundheitsgefährdendes PCB 47 in die Umgebung gelangt ist. Die wichtigste Auflage für den Iserlohner Betrieb ist, dass ausschließlich chlorfrei gearbeitet werden darf. Die Einhaltung der Auflagen muss durch regelmäßige Messungen nachgewiesen werden, zusätzlich will die Stadt eigene Untersuchungen durchführen.