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Beratung über Hundewiese in Hemer
© Radio MK/Nadine Wodaege
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Beratung über Hundewiese in Hemer

In Hemer wird heute (09.06.) über eine mögliche Hundewiese an der Deilinghofer Straße beraten. Das Projekt soll gemeinsam von der Stadt Hemer und dem Verein „Unser Hundegarten e.V.“ umgesetzt werden und steht unter dem Vorbehalt von Fördergeld und Haushaltsmitteln.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.2026 05:56

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Hundewiese in Hemer Thema im Ausschuss

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In Hemer beschäftigt sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr heute Nachmittag (09.06./17 Uhr) mit einer möglichen Hundefreilauffläche an der Deilinghofer Straße. Vorgesehen ist eine fest eingezäunte Fläche, auf der Hunde frei laufen könnten. Hintergrund ist ein Projekt, das der Verein „Unser Hundegarten e.V.“ gemeinsam mit der Stadt entwickeln möchte. Ein erster Austausch dazu hatte bereits Anfang Mai im Planungsausschuss stattgefunden. Jetzt geht es um die Frage, ob der Standort politisch unterstützt wird und die weiteren Schritte vorbereitet werden können.

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So könnte eine Hundewiese in Hemer aussehen

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Nach den bisherigen Plänen soll die Fläche mit einem 1,80 Meter hohen Wildschutzzaun gesichert werden. Geplant ist außerdem ein Tor mit Sicherheitsschleuse, damit Hunde beim Betreten der Anlage nicht entweichen können. Zusätzlich sind nach den vorliegenden Unterlagen weitere Elemente vorgesehen, darunter ein kleines Wasserbecken, Geräte zur Beschäftigung der Hunde sowie Sitzmöglichkeiten für Besucher. Auch ein Sonnen- oder Regenschutz und eine Seniorenbank mit Aufstehhilfe werden genannt. Die Bauzeit wird in den Unterlagen mit rund drei Monaten angegeben.

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Kosten, Förderung und Zeitplan in Hemer

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Für die vollständige Variante des Projekts werden Baukosten von rund 25.200 Euro genannt. Die Stadt rechnet dabei mit einer LEADER-Förderung in Höhe von 17.640 Euro, dazu soll der Verein 2.000 Euro aus Eigenmitteln beisteuern. Damit läge der städtische Anteil nach den Angaben der Verwaltung bei 5.560 Euro. Weil der Antragsteller bei der Förderung zunächst in Vorleistung gehen muss, soll nach Empfehlung der Verwaltung die Stadt Hemer selbst als Projektträger auftreten. Umgesetzt werden könnte das Projekt nach derzeitigem Stand im Jahr 2027, wenn die Politik zustimmt und die nötigen Mittel im Haushalt eingeplant werden.

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Verein soll Pflege der Fläche übernehmen

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Nach der Herstellung der Hundefreilauffläche soll der Verein „Unser Hundegarten e.V.“ die Betreuung und Pflege übernehmen. Laut Verwaltung würden viele Arbeiten ehrenamtlich organisiert oder begleitet. Auch für die spätere Unterhaltung des Geländes sieht die Stadt nach aktuellem Stand keine eigenen Folgekosten. Zwischen der Stadt und dem Verein soll es im Fall einer Umsetzung eine vertragliche Regelung zur Nutzung geben. Darin würden unter anderem Laufzeit, Rückbau, Verkehrssicherungspflicht und Haftungsfragen festgehalten.

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Alternative nur mit Zaun möglich

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In den Beratungen wurde auch eine kleinere Variante angesprochen. Dabei würde der Verein selbst einen Antrag im Programm LEADER-Kleinprojekte stellen und zunächst nur den Zaun finanzieren lassen. Die geschätzten Kosten dafür liegen bei etwa 12.000 Euro. Weitere Ausstattung wie Bänke oder zusätzliche Elemente müsste dann nach und nach ergänzt werden. Offen ist allerdings, ob dieses Förderprogramm im nächsten Jahr überhaupt wieder angeboten wird.

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Entscheidung hat Folgen für Hemer

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Die Verwaltung empfiehlt weiterhin die größere Lösung, bei der die Stadt als Projektträger auftritt und die Hundewiese direkt vollständig errichtet wird. Begründet wird das unter anderem mit einer aus Sicht der Stadt wahrscheinlichen Förderung und einem Mehrwert für Hemer bei vergleichsweise geringem städtischem Anteil. Klar ist aber auch: Ohne politischen Beschluss und ohne Geld im Haushalt für 2027 wird das Projekt nicht umgesetzt. Sollte der Standort abgelehnt werden, wäre eine Hundefreilauffläche in Hemer nach den vorliegenden Unterlagen auf absehbare Zeit nicht in Sicht. Ein Baustart wäre frühestens im kommenden Jahr beziehungsweise nach aktueller Planung im Jahr 2027 möglich.

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