
Eisenbahnbrücke kann repariert werden
Anfang September sollte eine 330 Tonnen schwere Eisenbahnbrücke in der Nähe von Kirchhundem an ihren neuen Platz geschoben werden. Bei diesem Manöver sackte das riesige Bauteil plötzlich ab und wurde beschädigt. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. In den vergangenen vier Wochen haben Fachleute die havarierte Brücke laut Angaben der Deutschen Bahn genau untersucht und vermessen. Nun ist klar: Die Stahlbrücke kann repariert und wie ursprünglich geplant in die Ruhr-Sieg-Strecke eingesetzt werden.
Ersatzbusse für Pendler noch weiter im Einsatz
Für Reisende vor Ort bedeutet das aber weiterhin Geduld. Einen konkreten Zeitplan für die Reparatur und den endgültigen Einbau gibt es im Moment noch nicht. Die Bahn setzt nach eigenen Angaben jedoch alles daran, dass die wichtige Strecke für den Personen- und Güterverkehr zwischen Ruhrgebiet, Sauerland und Siegerland bis Mitte Dezember wieder komplett freigegeben werden kann. Wie hoch der finanzielle Schaden durch den Absturz genau ist, konnte bislang noch nicht beziffert werden.