Baby totgeschüttelt? Pflegevater will sich heute äußern

Er ist wegen Totschlags und Misshandlung angeklagt - ein 30-jähriger Plettenberger.

© Symbolbild

Heute Vormittag muss er sich deswegen wieder vor dem Hagener Landgericht verantworten. Anfang Januar soll er seinen anderthalb Jahre alten Pflegesohn so heftig geschlagen und geschüttelt haben, dass das Kind kurz darauf starb. Wie vor Gericht zuletzt herauskam, hat der Plettenberger kurz nach dem Tod des Jungen in einer Vernehmung gesagt: es war ein Unfall: Sein Pflegesohn hätte beim Spielen plötztlich gekrampft und geschrien. Er hat ihn deswegen zur Pflegemutter gebracht - dort hätte sich das Kind dann übergeben, woraufhin die Pflegeeltern mit ihm ins Krankenhaus fuhren. Laut Obduktion soll der 30-Jährige dem Kind allerdings mindestens einmal mit Wucht gegen den Kopf und mehrmals mit dem Endstück eines Staubsaugerrohrs auf den Kopf geschlagen haben. Außerdem soll er das Kind so massiv geschüttelt haben, dass es zu tötlichen Verletzungen im Gehirn kam. Heute will sich der Pflegevater zum ersten Mal vor Gericht zu den Tatvorwürfen äußern.

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