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Auszeichnung für einzigartiges Iserlohner Klimaprojekt
© Pressestelle Stadt Iserlohn
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Auszeichnung für einzigartiges Iserlohner Klimaprojekt

Die Stadt Iserlohn ist für das Projekt "Kühler Fleck" am Bahnhof ausgezeichnet worden. Das bundesweit einmalige Bauwerk kühlt den Platz deutlich ab.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2026 06:17

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"Kühler Fleck" am Stadtbahnhof Iserlohn

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Die Stadt Iserlohn hat für ihr Projekt "Kühler Fleck" auf dem Bahnhofsvorplatz eine Zertifizierung der bundesweiten Initiative "stadtimpulse" erhalten. Das bereits im Herbst vergangenen Jahres fertiggestellte Bauwerk ist das erste grüne und kühlende Sonnensegel in Deutschland, das komplett ohne Bodenfundamente auskommt. Die Jury würdigte laut Mitteilung der Stadt besonders die Verbindung von ökologischer Innovation, Aufenthaltsqualität und städtebaulichem Nutzen.

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Kletterpflanzen und Wasserdüsen senken Temperatur deutlich ab

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An heißen Tagen verschafft die Konstruktion eine echte Erleichterung beim Aufenthalt in der Innenstadt. Durch die fundamentlose Bauweise konnte das System auch an einem Ort aufgestellt werden, wo unterirdische Leitungen herkömmliche Bauten eigentlich unmöglich machen. Die Stadtverantwortlichen hoffen nun, dass das Konzept bald auch von weiteren Städten und Gemeinden in ganz Deutschland übernommen wird. Das Sonnensegel besteht aus sechs Pflanzkübeln, in denen Kletterpflanzen wie Waldrebe und Geißblatt an vier Meter hohen Masten wachsen. Sie bilden über ein Edelstahlnetz ein rund achtzig Quadratmeter großes natürliches Schattendach. Zudem versprühen elektronisch gesteuerte Düsen in den Masten feinen Trinkwasser-Nebel, der die Umgebungstemperatur durch Verdunstungskälte um bis zu sechs Grad senken kann.

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Weitere Iserlohner Projekte wurden bereits ausgezeichnet

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Die aktuelle Auszeichnung ist nicht der erste Erfolg dieser Art für die Stadt Iserlohn. Bereits im Oktober vergangenen Jahres wurde die Stadt für ihre Stuhlverleihbox auf dem Fritz-Kühn-Platz in den gleichen Best-Practice-Pool aufgenommen. Beide Projekte wurden zu großen Teilen durch das Bundesförderprogramm "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" finanziert.

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