
Grunderwerb von mehr als 20 Eigentümern abgeschlossen
Der Ausbau der K11 zwischen Balve-Leveringhausen und Hemer-Ihmert nimmt konkrete Formen an. Laut Mitteilung des Märkischen Kreises konnten die Verhandlungen mit mehr als 20 Grundstückseigentümern erfolgreich beendet werden. Damit ist der Weg frei für erste Vorarbeiten: Ab Montag, den 26. Oktober, beginnen die Rodungen entlang des Baufeldes. Im Anschluss wird bis Ende Januar 2027 die Ausführungsplanung erstellt, bevor im zweiten Quartal die europaweite Ausschreibung folgt. Der eigentliche Baustart für das 18-Millionen-Euro-Projekt wird für 2028 angepeilt. Die Planungen für den Ausbau beschäftigen Politik und Behörden bereits seit den 1970er-Jahren. Im Jahr 2015 beantragte der Kreis schließlich das Planfeststellungsverfahren. Nach zahlreichen Überarbeitungen und Bürgerbeteiligungen wurde der endgültige Beschluss Ende 2023 durch die Bezirksregierung Arnsberg erlassen, obwohl es von Kritikern Bedenken wegen möglicher Eingriffe in die Natur gab.
Schmale Straße ist wichtige Verbindung
Die bisherige Gemeindestraße ist an vielen Stellen sehr schmal, unübersichtlich und gleicht teils einem Feldweg. Dennoch wird sie häufig als Ausweichroute für die Bundesstraßen 229 und 515 genutzt. Mit dem Ausbau soll eine deutlich sicherere Verbindung zwischen dem Raum Hemer, Iserlohn und dem Sorpegebiet entstehen. Nach Abschluss der voraussichtlich zweijährigen Bauphase wird die Strecke dann offiziell zur Kreisstraße K11n hinaufgestuft. Während der anstehenden Rodungsarbeiten müsst ihr euch auf Einschränkungen einstellen. Die Strecke wird abschnittsweise für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Die genauen Sperrzeiten will der Märkische Kreis noch rechtzeitig mitteilen.