
Arbeitslosigkeit im Märkischen Kreis steigt weiter
Im Märkischen Kreis bleibt die Lage auf dem Arbeitsmarkt angespannt. Der aktuelle Jahresbericht der Arbeitsagentur Iserlohn zeigt, dass die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt 2025 auf knapp 18.700 gestiegen ist. Das entspricht einem Anstieg von fast acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit zählt der Märkische Kreis zu den drei Regionen in Nordrhein-Westfalen, in denen die Arbeitslosigkeit am stärksten zugenommen hat. Besonders betroffen ist das verarbeitende Gewerbe, das im Kreis eine zentrale Rolle spielt und unter erheblichem wirtschaftlichem Druck steht.
Nachfrage nach Arbeitskräften sinkt deutlich
Neben der steigenden Arbeitslosigkeit verzeichnet die Arbeitsagentur Iserlohn auch einen deutlichen Rückgang bei der Nachfrage nach Arbeitskräften. Viele Betriebe im Märkischen Kreis konnten Teile ihrer Belegschaft nicht halten. Die generelle Konjunkturschwäche und der anhaltende Strukturwandel wirken sich besonders auf Regionen mit einem hohen Anteil an verarbeitendem Gewerbe aus. Die Arbeitsagentur spricht von einem herausfordernden Jahr und warnt davor, dass sich die Situation kurzfristig nicht verbessern wird.
Ausblick bleibt für den Märkischen Kreis trüb
Arbeitsmarkt-Experten zeigen sich wenig optimistisch, was die Entwicklung im Märkischen Kreis betrifft. Auch wenn auf Bundesebene ein leichter Aufschwung möglich erscheint, wird dieser nach Einschätzung der Arbeitsagentur nicht in allen Regionen spürbar sein. Besonders im Märkischen Kreis, wo das verarbeitende Gewerbe dominiert, ist weiterhin mit steigender Arbeitslosigkeit und sinkender Beschäftigung zu rechnen. Die Region steht damit vor großen Herausforderungen, die auch im kommenden Jahr den Arbeitsmarkt prägen werden.