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Arbeitgebertag der Metall- und Elektroindustrie
© Andreas Weber / MAV
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Arbeitgebertag der Metall- und Elektroindustrie

Beim Märkischen Arbeitgebertag in Hagen hat die Wirtschaft bessere Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie gefordert. Gleichzeitig stand vor allem die künstliche Intelligenz als Chance für Unternehmen und den Mittelstand im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Veröffentlicht: Freitag, 22.05.2026 12:08

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Arbeitgebertag der Metall- und Elektroindustrie

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Mehr als 200 Gäste aus Politik, Verbänden, Institutionen und Unternehmen sind am Donnerstagabend zum Märkischen Arbeitgebertag in die Stadthalle Hagen gekommen. Eingeladen hatte der Märkische Arbeitgeberverband (MAV), der vornehmliche die Metall- und Elektroindustrie im nördlichen Märkischen Kreis, in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis vertritt und der nachmittags bereits seine Mitgliederversammlung in der Stadthalle durchgeführt hatte. Ein Leit-Thema des Abends war die Künstliche Intelligenz.

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Wirtschaft fordert Entlastungen

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Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage, in der sich die Metall- und Elektroindustrie befindet, forderte der stellvertretende Vorsitzende Fabian Schmidt in seinem Grußwort bessere Rahmenbedingungen für die Betriebe: wettbewerbsfähige Energiepreise, eine spürbare Entlastung bei Steuern und Abgaben, einen Abbau von Bürokratie und mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt. Dass die Rahmedetalbrücke auf der A45 wieder befahrbar ist, begrüßte er. Schmidt mahnte aber auch an, dass sich das Problem nicht wiederholen dürfte. Längst sind weitere Talbrücken auf der A45 wegen Sanierungsmaßnahmen in der Diskussion.

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Künstliche Intelligenz als Chance

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„Wir wollen Verantwortung aber nicht nur weitergeben“, so Schmidt im Namen der vertretenen Unternehmer. „Zu unseren eigenen Aufgaben gehört das Ergreifen von Chancen. Dazu eröffnet zum Beispiel die künstliche Intelligenz eine Möglichkeit.“ Er forderte dazu eine leistungsfähige digitale Infrastruktur, Zugang zu Daten und eine Regulierung, die Innovation ermöglicht, nicht verhindert. Ein wirtschaftlicher Aufbruch sei möglich, so Schmidt. Dazu gehöre auch, dass „wir selbst daran glauben“. Der MAV-Vorsitzende Horst-Werner Maier-Hunke hatte nachmittags bereits die Mitgliederversammlung des Verbands eröffnet. Auf dem Arbeitgebertag unterstrich auch er, wie ernst die Wirtschaftslage sei. Künstliche Intelligenz könne vor diesem Hintergrund ein Baustein zur Steigerung der Produktivität sein, „nicht nur in der Produktion, auch in den Büros“.

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Wie der Mittelstand von KI profitieren kann

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Key-Note-Speaker Julian Yogeshwar, Unternehmer und KI-Experte, nahm die Besucher anschließend mit auf einen Parforceritt durch die Chancen und Risiken der neuen Technologie. Mitreißend skizzierte er die nahezu unvorstellbare Dynamik der gerade begonnenen Entwicklung. Er verbreitete aber auch Optimismus, indem er darstellte, wie KI das Leben von Menschen verbessern kann: von selbstfahrenden Autos bis zu den enormen Möglichkeiten im Gesundheitswesen. Der Mittelstand könne profitieren, indem er viele Stunden Arbeitszeit einspart. Er selbst lasse sich beim Einsatz von KI nicht durch Bürokratie und Vorgaben bremsen, betonte Yogeshwar leidenschaftlich. Er rief auch andere Unternehmer dazu auf, optimistisch und mutig zu sein.

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