
Großeinsatz in Iserlohn am Mittag
Ein beißender Gasgeruch hat heute Mittag einen größeren Feuerwehreinsatz in einem Hotel am Reiterweg in Iserlohn ausgelöst. Nach Angaben der Feuerwehr rückten rund 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an. Auch Unterstützung durch Rettungswagen aus benachbarten Orten war dabei. Die Einsatzkräfte räumten das Hotel vorsorglich und begannen mit Messungen im Gebäude. Hintergrund war zunächst eine unklare Lage, nachdem mehrere Menschen über Atemwegsreizungen geklagt hatten.
„Die Messungen haben eine erhöhte Ammoniak-Konzentration in einem deutlichen Bereich eines Hotelzimmers bestätigt.“ - Christopher Rosenbaum, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Iserlohn.
Ursache in einem Hotelzimmer gefunden
Die Ursache des Einsatzes lag nach Angaben der Feuerwehr in einem Hotelzimmer. Dort wurde schließlich ein defekter Kühlschrank der Minibar als Auslöser gefunden. Das darin enthaltene Kühlmittel war demnach für den Ammoniak-Austritt verantwortlich. Der Bewohner des betroffenen Zimmers war zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht vor Ort. Die Feuerwehr suchte unter ABC-Bedingungen nach der Ursache und konnte den betroffenen Bereich eingrenzen.
Acht Betroffene mit Atemwegsreizungen
Insgesamt acht Menschen beschwerten sich nach Feuerwehrangaben über Atemwegsreizungen. Fünf von ihnenwurden zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der übrige Hotelbereich war nach Angaben der Einsatzkräfte nicht betroffen.
Gebäude gelüftet und Einsatz beendet
Nach dem Fund der Ursache wurde das betroffene Zimmer geräumt und das Gebäude gelüftet. Die Feuerwehr konnte den Ammoniak-Austritt damit abarbeiten und die Lage sichern. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Einsatz beendet. Für Gäste und Mitarbeitende war nach Feuerwehrangaben nur das betroffene Zimmer relevant, der Rest des Hotels war nicht betroffen. Damit konnte der Großeinsatz am Nachmittag abgeschlossen werden.