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A45 Rahmedetalbrücke Lüdenscheid am 30. Juni 2025
© Radio MK/Yara Safear
A45 Rahmedetalbrücke Lüdenscheid am 30. Juni 2025
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A 45-Sperrung war schwere finanzielle Belastung

Die neue Rahmedetalbrücke in Lüdenscheid wird am Montag (22.12.) für den Verkehr freigegeben. Nach vier Jahren Sperrung endet eine milliardenschwere Belastung für die Region.

Veröffentlicht: Freitag, 19.12.2025 06:10

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Lüdenscheid feiert Wiedereröffnung der A45-Brücke

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Am Montag (22.12.) ist es soweit: Die neue Rahmedetalbrücke in Lüdenscheid wird offiziell für den Verkehr freigegeben. Damit endet eine mehr als vierjährige Sperrung der wichtigen Autobahn 45, die die gesamte Region vor enorme Herausforderungen gestellt hat. Die Eröffnung findet unter anderem in Anwesenheit von Bundeskanzler Friedrich Merz statt und markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Infrastruktur im Sauerland. Der Termin wurde aufgrund des schnellen Baufortschritts mehrfach vorgezogen.

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Wirtschaft in Lüdenscheid schwer getroffen

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Die Sperrung der A45 rund um die Rahmedetalbrücke hat laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft einen Gesamtschaden von rund 1,5 Milliarden Euro verursacht. Besonders betroffen waren Logistikunternehmen, die durch lange Umwege und Staus zusätzliche Kosten von etwa einer Milliarde Euro tragen mussten. Auch Einzelhandel und Gastronomie in Lüdenscheid litten massiv unter der schlechten Erreichbarkeit, was zu weiteren Verlusten von rund 500 Millionen Euro führte. Die schwierige Verkehrslage erschwerte zudem die Anwerbung neuer Fachkräfte in der Region.

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Weitere Bauarbeiten an der Rahmedetalbrücke in Lüdenscheid

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Obwohl die neue Rahmedetalbrücke in Lüdenscheid am Montag für den Verkehr freigegeben wird, sind die Bauarbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen. Zunächst steht nur ein erster Brückenteil zur Verfügung, auf dem der Verkehr über verengte Fahrspuren geführt wird. Die Arbeiten am zweiten Brückenteil werden in den kommenden Monaten fortgesetzt. Für die Unternehmen in Lüdenscheid und Umgebung ist die Teilöffnung dennoch ein wichtiges Signal, denn die marode Infrastruktur bleibt weiterhin eine große Herausforderung für die Wirtschaft.

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