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450.000 Euro Förderung nach Hochwasserkatastrophe für Neuenrade
© Stadt Neuenrade
Bürgermeister Volker Klüter (v.l.) nahm den Förderbescheid von Thomas Sommer von der Bezirksregierung entgegen. Dabei waren Bauamtsmitarbeiter Richard Schwartpaul und Bauamtsleiter Marcus Henninger.
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450.000 Euro Förderung nach Hochwasserkatastrophe für Neuenrade

Die Stadt Neuenrade hat einen weiteren Förderbescheid über rund 450.000 Euro für Wiederaufbaumaßnahmen nach der Hochwasserkatastrophe 2021 erhalten. Insgesamt stellt das Land NRW der Stadt damit bereits fast 3,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Veröffentlicht: Dienstag, 13.01.2026 06:30

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Neuenrade erhält weitere Hochwasser-Förderung

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Die Stadt Neuenrade kann sich über eine weitere finanzielle Unterstützung beim Wiederaufbau nach der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe von 2021 freuen. Sie hat einen weiteren Förderbescheid über rund 450.000 Euro für Wiederaufbaumaßnahmen nach der Hochwasserkatastrophe 2021 erhalten. Dabei handelt es sich um den ersten Änderungsbescheid zum bereits bewilligten Wiederaufbauplan.

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Konkrete Maßnahmen für Neuenrades Infrastruktur

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Die Stadt Neuenrade hatte für drei laufende Maßnahmen inhaltliche Anpassungen beantragt, die nun genehmigt wurden. Darüber hinaus konnten sechs zusätzliche Projekte in den Förderkatalog aufgenommen werden. Konkret geht es um die Instandsetzung von vier Wirtschaftswegen, die Prüfung der Verrohrung der Hönne unter der Kernstadt von Neuenrade und ein Niederschlagsmodell am Dreseler Bach. Das Modell soll das Werdohler Gewerbegebiet Dresel bei zukünftigen Starkregenereignissen besser schützen. Mit dem Änderungsbescheid wird der Wiederaufbauplan weiter fortgeschrieben und an die tatsächlichen Erfordernisse angepasst.

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Gesamtförderung in Neuenrade erreicht 3,3 Millionen Euro

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Insgesamt hat das Land Nordrhein-Westfalen der Stadt Neuenrade damit inzwischen fast 3,3 Millionen Euro für die Schadensbeseitigung, den Wiederaufbau sowie konzeptionelle und präventive Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Bereits im Oktober 2023 hatte die Bezirksregierung Arnsberg einen Förderbescheid in Höhe von 2,824 Millionen Euro übergeben. Grundlage war der vom Stadtrat beschlossene Wiederaufbauplan mit insgesamt 69 Maßnahmen zur Beseitigung der Schäden an kommunaler Infrastruktur. Betroffen waren unter anderem Wirtschaftswege, Brücken, Gewässer, Gebäude und Straßen.

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Hönnebrücke als zentrales Wiederaufbau-Projekt

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Ein zentrales Projekt des ursprünglichen Wiederaufbauplans war der Neubau der durch das Hochwasser vollständig zerstörten Hönnebrücke an der Hönnestraße/Erlhof. Die Hochwasserkatastrophe von 2021 hatte den gesamten Märkischen Kreis schwer getroffen, weshalb auch andere Städte in der Region umfangreiche Fördergelder für den Wiederaufbau erhalten haben.

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