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Rund 200 Menschen demonstrieren für Erhalt der Iserlohner Freibäder
© Radio MK, Frank Köhler
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Rund 200 Menschen demonstrieren für Erhalt der Iserlohner Freibäder

In Iserlohn ist die Zukunft der Freibäder Heidebad und Schleddenhof wegen des ungeklärten städtischen Haushalts ungewiss. Die Betreibervereine riefen deshalb heute um 17 Uhr zu einer Demonstration auf dem Alten Rathausplatz auf.

Veröffentlicht: Montag, 02.03.2026 17:27

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++ Update 17.45 ++

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Rund 200 Personen haben sich am Montagnachmittag (02.03.) auf dem alten Rathausplatz in Iserlohn eingefunden, um gegen eine drohende Schließung der Freibäder Heidebad und Iserlohner Schleddenhof zu demonstrieren. Nicht nur Vereinsmitglieder, sondern auch viele Freizeitschwimmer wollen nicht, dass ihre Schwimmstätte schließen muss.

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Rund 200 Menschen demonstrieren für Erhalt der Iserlohner Freibäder
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Iserlohner Freibäder in Gefahr

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In Iserlohn ist die Zukunft der Freibäder Heidebad und Schleddenhof unklar. Die beiden Schwimmvereine als Betreiber können die diesjährige Freibad-Saison derzeit nicht planen. Hintergrund ist der politisch gescheiterte städtische Haushalt. Die Politik hat sich bislang nicht auf einen Haushalt einigen können. Dadurch fließen keine lebenswichtigen sechsstelligen Zuschüsse der Stadt an die Vereine. Den Betreibern droht nach eigenen Angaben die Insolvenz.

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Iserlohner Haushalt nicht beschlossen - Zuschüsse blockiert

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Die unsichere Haushaltslage der Stadt Iserlohn hat direkte Folgen für die beiden Freibäder. Für Betriebskostenzuschuss und zusätzliche Förderungen wäre ein sechsstelliger Betrag notwendig. Diese Geldquelle ist jedoch versiegt, weil es keinen beschlossenen Haushalt gibt. Auch Bemühungen der Stadtverwaltung, ausnahmsweise Geld für die Bäder bereitzustellen, sind rechtlich nicht möglich. Die Kommunalaufsicht hat eine Ausnahme vom Ausgabestopp untersagt. Bis jetzt ist kein Ausweg aus der Lage für das Heidebad und das Schleddenhof-Bad in Sicht.

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Demo für Sportvereine und Freibäder in Iserlohn

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Die Vereine wollen mit der Aktion auf die gefährdete Zukunft der beiden Freibäder hinweisen. Gleichzeitig soll die Lage der übrigen Sportvereine in Iserlohn in den Fokus rücken. Verschärft wird die finanzielle Situation zusätzlich dadurch, dass Iserlohn unerwartet weitere Millionen an den Märkischen Kreis abführen muss. Wie und wann eine Lösung für die Freibäder gefunden wird, ist derzeit offen.

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